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Newsletter Oktober 2020


Liebe Leser*innen,

am 22.9. durfte ich in Köln bei der Benefizveranstaltung SOS = Save Our Souls zugunsten der Seenotrettung und Hilfe von Migranten mitwirken. Da wurden bewegende Schicksale erzählt. Überdeutlich wurde mir wieder, wie sehr unsere Mitmenschlichkeit auf der Strecke geblieben ist, zugunsten unserer gesicherten europäischen Außengrenzen. Angst ist hier sicher ein Hauptmotiv, genau wie bei Corona. Dabei braucht es etwas ganz anderes: Schnelle Hilfe, gut organisierte Asylverfahren, Integration, Mitgefühl. Ich vermisse das Christliche und Soziale in der deutschen Politik, das sie vorgeben zu leben. Wir könnten viel mehr tun um den Menschen auf Lesbos und anderswo zu helfen. Viele sind bereit.



In den letzten Monaten wurde 5G rasant ausgebaut in Deutschland, nun fast flächendeckend. Das birgt Gefahren für unsere Gesundheit durch die weiter steigende Strahlenbelastung, aber auch für unsere Demokratie, und für unsere Privatrechte.

„Diese Überwachung wird den freiheitlichen Geist der früher sogenannten freien Welt zerfressen, weil die Überwachung es verhindert, schöpferisch zu sein. Kreativität verlangt, dass man sich abweichendes Verhalten erlauben kann, dass man Fehler machen darf. Wer überwacht wird, verhält sich konform. Das ist die eigentliche Gefahr der Massenüberwachung. Sie erzieht zur Konformität. Sie kultiviert vorauseilenden Gehorsam. Sie züchtet Selbstzensur. Die Dynamik der Selbstzensur entwickelt sich unabhängig davon, ob wirklich konkret im Einzelfall überwacht wird. Es reicht die abstrakt-konkrete Möglichkeit, überwacht zu werden. Damit verschwindet nämlich die Gewissheit, dass man in Ruhe und Frieden gelassen wird. Und damit verschwindet die Privatheit; und mit ihr verschwindet die Unbefangenheit. Der Verlust der Unbefangenheit ist eine Form der Gefangenschaft; sie ist ein Verlust der Freiheit. Die Überwachungsmacht veranlasst die Menschen, sich selbst in Gefangenschaft zu nehmen.“ (Prantl, 2015) 

„Die perfekte Diktatur wird den Anschein einer Demokratie machen, einem Gefängnis ohne Mauern, in dem die Gefangenen nicht einmal davon träumen auszubrechen. Es ist ein System der Sklaverei, bei der die Sklaven dank Konsum und Unterhaltung ihre Liebe zur Sklaverei entwickeln." Aldous Huxley, 1931

Wehren wir uns !

Lesen Sie hierzu auch diesen interessanten Artikel von Uwe Karstädt, 14.9.20: Der Zusammenhang zwischen COVID-19 und 5G.
Auf der Webseite unserer Bürgerinitiative 5G-freies Köln finden Sie vielfältige aktuelle Informationen. 


Nun zu 
meinen musikalischen Aktivitäten im Oktober 2020:

Konzerte:
1.10. Solokonzert in Neapel
9.10. MOVING SOUNDS in Krefeld
17.10. Markus Stockhausen und das Tomasz Kowalczyk Trio in Berlin
18.10. Markus Stockhausen und das Tomasz Kowalczyk Trio in der Hamburger Fabrik
30.10. MOVING SOUNDS in Rheine

Seminare:
3.10. Forum Intuitive Musik in Wuppertal
4.10. Tagesseminar Singen und Stille in Alfter/Bonn beim Alanus Werkhaus
24.10. Tagesseminar Singen und Stille in Krefeld

Vorschau: 
27.-29. November 2020 Symposium „Heilender Klang“am Benediktushof 

Weitere folgende Termine sind hier zu sehen.

Der holländische Künstler Ole Maria Nieling lud mich im August zu einer einwöchigen „Residenz“ in seiner SKAUHYTT (Waldhütte) ein, ein Kunstprojekt beim Kloster Bentlage. Dabei entstand ein 4-minütiges Video-Portrait

Ich grüße Sie herzlich, bleiben Sie gesund, und ich würde mich freuen Ihnen bald wieder begegnen zu können, 

Ihr Markus Stockhausen

Impuls

The Paradox of our Age

We have bigger houses, but smaller families;
more conveniences, but less time.
We have more degrees, but less sense;
more knowledge, but less judgments;
more experts, but more problems;
more medicines, but less healthiness.
We’ve been all the way to the moon and back,
but have trouble crossing the street to meet the new neighbour. 
We build more computers to hold more information, 
to produce more copies than ever, but have less communication.
We have become long on quantity, but short on quality.
These are times of fast foods, but slow digestion;
tall man, but short character;
steep profits, but shallow relationships.
It is a time when there is much in the window, but nothing in the room. 

H.H. The XIVth Dalai Lama

www.markusstockhausen.de


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Markus Stockhausen
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